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PSW - Der Blog

Dieser Blog soll als Informations- und Einsichtsquelle dienen, um euch mit neuen infos zu versorgen und euch Einblicke in meine Arbeit bieten zu können.

DAS ENDE UND DIE AUFERSTEHUNG

PSWPosted by PSW Wed, May 23, 2018 21:02:28

Ok, zugegebenermaßen klingt der Titel schon leicht mysteriös, aber im Endeffekt geht es um eine ganz natürliche Entwicklung, welche eigentlich schon länger absehbar war.
Den Abwurf des Fotografiesektors als Arbeitsbereich.

Aber natürlich möchte iche s nicht einfach nur dabei belassen, sondern auch näher erklären was dazu geführt hat und wie ich zu dieser, für viele vielleicht überraschenden Entscheidung gekommen bin.

Zitat eines Fotografen; "Brauchst du überhaupt noch Modelle?"
Antwort von mir: "Nein, ich mache das aus sozialen Gründen....man hat halt Kontakt zu Leuten und spart zeit dabei."

Zitat von mir: "Ich bin kein Fotograf....ich fotografiere um zu bearbeiten"

Ich denke auf diese Unterhaltungen kommt es letzten Endes zurück, natürlich ist das ganze noch etwas komplexer.
Aber gehen wir doch einmal zurück zu den Anfängen; warum habe ich also angefangen zu fotografieren und zu bearbeiten....war es aus Spß an der Fotografie....aus Leidenschaft? NEIN....ich wollte meine Ideen umsetzen und zu damaligen Zeitpunkt waren, zum einen, meine eigenen Fähigkeiten im Panting, illustrativen und 3D bereich noch nicht so weit, zudem war (im Falle des 3D Sektors) die technik noch nicht so weit, daß ich dort zu einem zufriedenstellenen Ergebnis hätte kommen können.
Daher war es am einfachsten mit Fotos zu arbeiten.

Ich war also nie ein "Fotograf" sondern ein Künstler, die besten Mittel gesucht hat.

Aber es hat doch gut funktioniert, warum also der Break?

Nun, das hat verschiedene Gründe, welche hier aufgelistet sind.

Der Zahn der Zeit:
Fangen wir einmal mit dem naheliegendsten Grund an, die Beweggründe von damals sind nicht mehr vorhanden.
Nach über 10 Jahren bin ich in bearbeiterischen, illustrativen und 3D-technischen Belangen so gut, daß eine Daseinsberechtigung der Fotografie in meinen Arbeiten nicht mehr zutreffend ist.
Hinzu kommt daß die Fotografie, bis auf die höhren Kameraauflösungen und , für mich, unwichtigem technischem Fierlefanz die Fotografie, mehr oder weniger stehen geblieben ist, während 3D und Paintingprogramme riesige technische Schritte in der Entwicklung gemacht haben, welche in verbindung mit meinem aktuellen Können, es mir einfach ermöglichen, für meine gewünschten Ergebnisse zu sorgen.

Arbeit, Rechte und Verpflichtungen:
Ein weiterer Grund ist hierbei, einfach der wachsende Druck und die, meiner Meinung nach ungerechte Handhabung.
Hierzu zählen eben die Tatsachen, daß man immer auf andere Leute angewiesen ist, sei es Modelle, Visagisten etc etc etc wo auch alle etwas von den Ergebnissen in viel zu kurzem Zeitramen abhaben möchten. Bei solch komplexen Arbeiten ist ein rauspumpen von 4-5 Bildern innerhalb von 3 Wochen schlicht unmöglich.
Deadlines sind der Alptraum einer jeden künstlerischen Arbeit und sorgen für schlechtere Ergebnisse, als die man normalerweise, ohne Zeitrahmen erreichen würde.
Besonders, wenn es um mein Portfolio geht, möchte ich das qualitativ bestmöglichste Ergebnis haben.
Damit in Verbindung steht eben auch der künstlerische Anteil meiner Arbeiten.
Die meisten werden wissen daß ich viel im Firmenbereich gemacht habe udn ich dort einfach keinerlei künstlerische Aufgaben hatte.
Solch ein Auftrag läuft im Endeffekt so ab, daß man nach der Anfrage per MAil oder telefon einen Termin vereinbart um alles zu besprechen. Kommt es zur Auftragsvergabe bekommt man ersteinmal eine sogenannte Design CI vorgelegt, welche die komplette Designrichtlinie des Brands bzw der Marke/Firma beinhaltet....im Falle von einigen Firmen umfasst das auch schonmal 90-150 Seiten.
90 Seiten voller Designrichtlinien......ich denke daß ichd a nicht mehr betonen muss, daß meine "künstlerische Betätigung bei dem Auftrag im Endeffekt nur noch aus Perspektivensetzung (quasi künstlerisches ABC) besteht.
Das ist in etwa so, als wenn man als Student wieder zurück in die Grundschule zum Lernen muss.

Die Branche und der Umgang
Nach über 10 Jahren Arbeit mit Fotos muss ich leider sagen, daß mir beim durchforsten von Foren und Gruppenbeiträgen teilweise regelrecht zum Würgen zumute ist.
Der Umgang einiger Kollegen untereinander und auch den Modellen und speziell Newcomern gegenüber ist teilweise absolut unterste Schublade.
Da ist das Miteinander in nahezu jedem Handwerksbetrieb weit harmonischer, als das was man hier mitbekommt.
Das fängt an beim denunzieren und beleidigen von Newcomern, welche nach Kritik gefragt haben um ihre Arbeiten zu verbessern bis hin zu einer gewissen Eigenheit, welche es, in der Form, nur bei Fotografen zu geben scheint.
Das bin ich aus der 3D und "oldschool" Kunstcommunities ganz anders gewohnt.
Diese Umgangsformen der Fotografenbranche ist keine Umgebung, wo ich mich, ehrlich gesagt, dazuzählen möchte, sorry an alle auf die das nicht zutreffend ist, aber das sind meine durchschnittlichen Eindrücke der letzten Jahre.

DSGVO?
Nein, das war selebr kein wichtiger Grund, sondern lediglich sorgt das Inkrafttreten dieser Regelungen für eine Beschleunigung, da ich diesen Break, normal erst zum Ende diesen Jahres vor hatte.....aber warum Zeit udn Arbeit in etwas investieren, was ohnehin abgeworfen wird.

Wie geht es denn nun weiter?

PSW wird natürlich bestehen bleiben, nur habe ich dens chönen Vorteil, daß ich seit geraumer Zeit nicht mehr auf die Einnahmen durch PSW angewiesen bin und mich entsprechend finanziell unabhängig bewegen kann.

Gehen wir nun also den Weg des Künstlers....den Weg den ich für PSW normalerweise vorgesehen habe.

Meine Arbeitsbereiche werden sich fortan im 2D Painting (Anime/Manga) und 3D Bereich ausschließlich bewegen. Zudem werden auch sehr viele klassische künstlerische Komponenten mit integriert.
Bleibt PSW interressant?
Eventuell......
....das kommt drauf an wie man denkt udn was man sichd avonb erhofft.....ich will sehr viel eigene Arbeiten abliefern und evtl auch viel künstlerischen Wissen vermitteln, was natürlicvh auch für aufgeschlossene Bildbearbeiter interressant sein dürfte, wenn man einmal etwas über den telelrrand hinaus schauen mag.

Die Webseite psw-fotografie.de wird komplett offline gehen und es wird eine internationale passendere Seite folgen.
Selbigen Umbau werde ich auch mit meinen sozialen Medien vornehmen.

Nun denn....ich hoffe das kommt für viele jetzt nicht allzu schockierend rüber, denn diese Entwicklung war ja schon etwas länger absehbar, zumindest für die Leute die mich kennen und wissen daß ich IMMER erstrangig Künstler war und bin......und mir das auch über allem steht....Geld verdienen kann man mit allem, aber meine Kunst bzw meine Arbeiten sind meins und bleiben mir und ich möchte sie so haben, wie ich es möchte.

In diesem Sinne....packen wir´s an :-)

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YOUTUBE Ausbau

PSWPosted by PSW Sat, May 21, 2016 17:31:59


Dieser Blogeintrag befasst sich mal wieder mit einigen Ankündigungen rund um das Thema Youtube.

Wer den Podcast von und mit Raven Art verfolgt hat, weiss daß ich dort bereits einen Ausbau meines Youtube Kanals angekündigt habe.

Den Podcast findet ihr im übrigen hier:
Raven Art Podcast

So stehen hier das Erweitern der Präsenz um viele neue Videoformate, rund um die Fotografie, Digital Art, CG und Bildbearbeitung an.

Die letzten Wochen war ich extrem fleißig und habe vieles hochgezogen, organisiert und vorproduziert, daher möchte ich diesen Eintrag einmal zur Vorstellung der einzelnen, auf meinem Kanal zukünftig, vertretenen, Formate nutzen.

PSW 360

Die "PSW 360" Formate werden sich speziell mit allerlei 360 Grad Kontent befassen, sowohl im Video, als auch im CG Bereich und bieten dadurch eine schicke Erfahrung für Smartphone bzw VR Besitzer.

PSW Let´s Create

Mit den Let´s Create Formaten möchte ich eine Art "neuartiges" Format einführen. Intention ist es hier, nicht einfach stumpfe, bzw beispielhafte Tutorials abzuliefern, sondern den Zuschauer durch den Schöpfungsprozess einer "richtigen" Arbeit zu führen.

Das Konzept soll nicht etwa als Tutorial dienen, sondern greift mehr das, bei Let´s Playern bereits etablierte Format auf und portiert dieses in die Kreativbranche.

PSW Prog Tip

Die "Prog Tip" Videos sollen nützliche kleine Programmempfehlungen, fernab der verwendeten Hauptprogramme, darstellen.

So werden hier keinerlei "große" Bildbearbeitungs- oder Modellingprogramme vorgestellt, sondern eher einige "Underdogs" ins Rampenlicht gerückt, welche mir die Arbeit allerdings massiv erleichtern und somit nützliche Helferlein für jeden Digital Artist darstellen.

PSW Workshop

Der "PSW Workshop" soll sich speziell mit Compositings befassen, jedoch anders, wie, bisherige Tutorials, dort ansetzen, wo die Arbeit eines Compositings eigentlich beginnt; bei der Vorbereitung und anschließenden umsetzung im Studio.

Wie der Name "Workshop" bereits vermuten lässt dreht sich hier alles um ein, für die Fotografie bzw Bildbearbeitung, angepaßtes Tutorialformat für das Bauen von Studiorequisite um so für möglichst optimale Grundgegebenheiten einer extremeren bildbearbeitung sorgen zu können.

PSW The Artists Eve

Der Artists Eve soll in unregelmäßigen Abständen, immer mal stattfinden. Gefilmt wird hier ein ganzer Abend, an denen ich andere Künstler, Bildbearbeiter, CG Artisten oder Fotografen zu einer kleinen Smalltalk Runde einlade.

Hierbei geht es darum, daß man sich einfach eine Runde über die eigenen Arbeiten, Techniken, oder auch Erfahrungen austauscht und dem zuschauer, so evtl auch einiges an Hintergrundinfos gibt.

Vieles ist natürlich bereits in der Mache und viele viele Formate stehen erst in den Startlöchern, aber diese Ankündigung soll euch natürlich schon einmal einen kleinen Überblick, über die kommenden Neuerungen, geben.

Die ersten neuen Formate werden die Programm Tips und die Let´s Create Reihen sein, welche diesen Sonntag mit der ersten Folge starten werden.

Habt ihr Meinungen, teilt mir gerne einfach mit, was ihr von den Formaten so halten.
Für alle die ihn noch nicht abnniert haben, findet ihr meinen YouTube Kanal unter folgendem Link:

YouTube Kanal



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BLITE Sonderserie

PSWPosted by PSW Fri, April 01, 2016 08:21:47




Diesen Blogeintrag nutze ich einmal dazu, um eine neue Sonderserie anzukündigen und ein wenig darüber zu erzählen.

In der letzten Zeit habe ich sehr viel für diese Sonderserie fotografiert und bearbeitet.

Auch in der nächsten Zeit, werde ich einiges mehr in dieser Richtung machen.

Aber was ist die sogenannte "Blite" Serie denn nun?

Nun, ganz vereinfacht gesagt handelt es sich um eine reine schwarz-weiß Serie, ohne viel Schnick Schnack.

Durchzogen von klassischer Linienführung und hart-kontrastigen Schwarz-weiß Werten.

Kurz gesagt, handelt es sich hierbei nicht, um eine Graustufen, Sensual bzw vintage-lastige Optik, sondern eher um Bilder mit extremer Lichtsetzung und harten kontrasten.

Hierbei arbeitet man gezielt mit Licht und Schatten und lässt bewusst Bereiche ins schwarze Verlaufen, um ganz eigenwillige Formen und Optiken zu erreichen.



Also keine Fashion, beauty Fotografie, oder Digital Art?

Was ist mit Photoshop?

Ist das nicht sehr klassisch?

Nein...keineswegs....klassisch soll es auf gar keinen Fall werden, Photoshop, wird auch hier, nach wie vor, ein ganz zentrales Werkzeug sein, einfach um die Qualität im AAA Bereich zu halten und nicht in die klassisch handwerkliche Standard-Fotografie abzudriften.

Natürlich ist es keine Beauty bzw Fashion Fotografie....hierbei kann es durchaus auch sein, daß Gesichter bewusst absaufen oder eben auch Kleidungsdetails, nicht immer zu erkennen sind.

Viel mehr wird hier mit einer globalen Optik gespielt, in etwa vergleichbar, wie mit eine Art fotografisch/bildbearbeiterischem Schattenspiel.



Was bedeutet "Blite" denn eigentlich?

Die Namensgebung "Blite" (gesprochen: Bleit) ist ein zusammengesetztes Wort mit der stetigen Buchstabenanzahl von 5 und setzt sich aus den Worten "black" und "white" zusammen.

Das Wort "black" besitzt 5 Buchstaben und das Wort "white" ebenso.

Diese Buchstabenanzahl bleibt beibehalten und man hat nur die ersten beiden Buchstaben von "black" verwendet und die letzteren aus dem Wort "white", wodurch Blite entsteht.

Ganz symbolisch quasi: BLack whITE.

Wie kam es dazu?

Nun, das ist eine ganz witzige Geschichte, denn der Prototyp, bin ich selbst gewesen.

Schon seit eh und je halte ich meine Profilbilder, der sozialen Kanäle, stets in schwarz/weiß.

Das hat zum einen den Sinn daß sie sich so, sehr schön von meinen eigentlichen Arbeiten abheben, zudem wirkt es dadurch stets ein wenig dokumentativ.

Jüngst habe ich also mein Profilbild getauscht und habe dort gleichzeitig mit diesen Licht- und Schattenverhältnissen herumgespielt.


Wie sich herrausstellte, erfreute sich der Stil, ziemlicher Beliebtheit.

Da ich selbst (gut gemachte) schwarz weiss Bilder liebe, habe ich spontanerweise zwei Shootings in diesem Stil ausgeschrieben und fotografiert.

Die ersten Modelle in diesem Bereich waren, zum einen, Mademoiselle Peachy und zum anderen Rogue van T, welche als Einleitung der Serie dienen sollten.




Wie läuft das Projekt?

Das Projekt bzw diese Sonderserie ist eine Serie auf freier Projektbasis.

Als Auftragsarbeiten biete ich das nicht- bzw noch nicht an, da auch sehr vieles einfach auf extrem experimenteller Lichtsetzung und Outfit/Materialkombinationen basiert.
Was jedoch aus der Serie wird und wie lange ich diese fortführen werde, bleibt abzuwarten.

Kann ich mich bewerben?

Wie wird man Model für die Serie?

Nun, das ist ganz einfach....als Model bewerben kann sich erstmal jeder, der möchte.

Ich entscheide dann individuell, ob ich jemanden für die Serie brauchen kann, bzw ob jemand dort hineinpasst.



Was sind die Kriterien?

Ein Gesicht, Körper und schwarze Kleidung.

generell, sollte mir Ausdruck und das Gesicht gefallen, ebenso sollte man ein wenig wissen, wie man sich vor der Kamera bewegt.

Weit wichtiger wäre hier der Kleiderfundus.

Maßgebliche farbe ist schwarz....ihr solltet also viel an schwarzer Kleidung zur Verfügung haben und am allerliebsten lang, unbedruckt oder extravagant.

Typische Beispiele sind; Mäntel und lange Kleidung, mit extravaganten Schnitten, Riemen und Schnüren an der Außenseite, ebenso extravagante Schnitte (lang oder knapp) und scheinende Materialien, wie Latexkleidung aller Art, Lycra, schwarze Stehkrägen etc.

Also generell extravaganten schwarzen Fundus.

Absolute No-Go´s wären hier Straßenkleidung, oder bunte Kleidung, wie das pinke Tanktop, die blaue jeans oder (Möchtegern) Modeklamotten, wie Ed Hardy und Konsortium (letzteres ist bei mir ja ein generelles NoGo und hier erst recht).Generell gelten großflächig bedruckte markenklamotten, bei denen das Markenlogo zentral sichtbar ist, als unvorteilhaft.

Wenn ihr denkt daß ihr in diese Serie hineinpasst, könnt ihr mich gerne einfach, über meine E-Mail Adresse (info@psw-fotografie.de) anschreiben, oder auch sehr gerne einen meiner sozialen Kanäle (Facebook, Twitter, Instagram, Model-Kartei, Model Mayhem etc) nutzen.







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What´s NEXT (?)

PSWPosted by PSW Fri, June 19, 2015 07:18:44

Wie viele ja bereits mitbekommen haben, war es die letzten Monate relativ ruhig hier.
Aber was habe ich in der Zeit so gemacht?
Nun, daher möchte ich diesen Blogeintrag einmal meiner aktuellen Hauptplanung widmen.

Zum einen standen natürlich viele viele Auftragsarbeiten an und zum anderen arbeite ich an etwas, wo mich zwar schon viele von euch auch immer und immer wieder drauf angesprochen hatten, ich es aber zeitlich und logistisch nie so ganz auf die Reihe bekommen habe.

ich nutze diesen Post also auch als eine Art kleine Vorankündigung:
Ich bin aktuell meine "normale" psw Homepage noch um eine weitere am ergänzen.
Es wird also in näherer Zukunft zwei Homepages geben, welche natürlich miteinander verknüpft sein werden.
Diese zweite Homepage wird ein reines Shopmodel werden.

Dadurch erhalte ich die Möglichkeit auch endlich Dinge, wie beispielsweise Geschenkgutscheine, in absehbarer Zeit evtl auch Drucke, Poster, meiner Arbeiten anbieten zu können, letztlich aber der Hauptgrund, euch in einem angemessenen Maße auch Stocks einstellen zu können.
Viele von euch haben mich bereits auf 3D render, Cyborgteile und dergleichen angesprochen und das Umsetzen dieser zweiten Seite wird mir das nun auch ermöglichen.

Aber wie kommt es dazu?
Nun, der Hauptgrund ist es meine Stocks in einer angemessenen Qualität anbieten zu können, ohne sie zu Dumpingpreisen (25 Cent pro textur oder 10 Euro für 400 Texturen etc) anbieten zu müssen.
Ich bin seit über einem jahr Anbieter über zwei Stockagenturen und es fließt eine Menge Arbeit in das Erstellen von Texturen hinein, besonders wenn sie aus dem 3D Sektor kommen.
Wenn meine Kunden, über diese Plattformen nun knapp 10-13 Euronen für eine Textur blechen, bei mir aber (besonders in sogenannten Abonnements) lediglich 25 Cent teilweise davon hängen bleiben, so empfinde ich das mehr als ungerrecht dem Urheber gegenüber.
Ich werde meine Accounts in diesen Microstock Agenturen zwar stehen lassen, jedoch auch nicht weiter bedienen, aus angegebenen Gründen.
Die weitere Sache ist eben die Qualität dieser Agenturen.
Ich setze alles daran hochwertigste und, vor allem, für Bildbearbeiter, bestens angepasste Dateien zu erstellen um einen vielseitigen und dennoch zeitsparenden Workflow zu garantieren, was ich Dank des "Jpg-Zwanges" solcher Plattformen nicht gewährleisten kann.

In eigenen Paketen habe ich nun die vollen Freiheiten, themenspezifisch zu kategorisieren und mir meine Dateiformate selber herrauszusuchen.
Ich kann freigestellte Dateien, 3D render und bearbeitungselemente so liefern, wie es für einen Bildbearbeiter am besten zu handeln und einzusetzen ist.

Aber wo liegt der Vorteil an anderen Formaten?
der Vorteil liegt an dem zusätzlich abspeicherbaren Kanal, so habe ich durch andere dateiformate die Möglichkeit einen Alphawert mit abzuspeichern.
Während man bei jpg Formaten (meist vor schwarzem oder weißem Hintergrund) stets darauf angewiesen ist die Verblendungsmodis umzustellen, so spart man sich bei mir, diesen Arbeitsschritt und durch die freigestellten Dateien erhält man zusätzlich erweiterte Optionen, um beispielsweise ordentlich zu verblenden, oder auch mit Clipping Masken zu arbeiten, um auch weitere Texturen passgenau zu verblenden.

Diesbezüglich viel, die letzte Zeit natürlich sehr viel Arbeit an, aber der Löwenanteil ist soweit geschafft und ich denke, daß die erste version, im Laufe der nächsten Tage online gehen wird.


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PSW und social Media

PSWPosted by PSW Fri, June 12, 2015 19:51:10


Im heutigen Blogeintrag zum Wochenende hin würde ich mich gerne einmal einem Thema widmen, welches nur im entferntesten etwas mit Bildbearbeitung, Fotografie, Grafik- oder 3D- Design zu tun hat, sondern welches man natürlich auch auf viele andere Leute und Unternehmer münzen könnte.

Gerade in den letzten Monaten war ich bekanntlich sehr sehr inaktiv auf meinen Social Media Präsenzen und habe viele besorgte Nachrichten diesbezüglich erhalten.

Ersteinmal möchte ich mich natürlich bei jedem bedanken, welche nachgefragt haben, oder sich gar Sorgen gemacht haben.
Gleichzeitig jedoch wurden hier auch einiges an Fragen aufgeworfen, welche mich zum einen erreicht haben und zum anderen welche die sich mir selbst gestellt haben.

Warum bist du so inaktiv, während der letzten Zeit?
Ist (bitte hier beliebiges netzwerk einfügen) für dich keine gute Plattform?
Wie stehst du generell zum Thema "Social Media" im allgemeinen.

Nun, um da einmal ein wenig drauf einzugehen sollten wir ersteinmal ein wenig aufdecken, was ich überhaupt für ein mensch bin.

Ich bin von natur aus ein sehr logik und durchdachter mensch, welcher stets Logik vor Emotionen setzt, erst recht wenn es meinen Job betrifft.

Und gleiches erwarte ich auch von jedem anderen Menschen, denn ich denke daß wir das Mittelalter bereits längst hinter uns gelassen haben, wo wir mit Fackeln aufeinander los gegangen sind.

Ich bin ein erwachsener Mensch, genau wie viele andere auch und ich denke man sollte heutzutage ein ordentliches Sozialverhalten aufweisen, welches sich durch gesunden (logischen) Menschenverstand und nicht durch blinde Emotionen, Dogmen oder Ansichten leiten lässt.

Im Grunde also genau das, was ein "soziales" Netzwerk ausmachen sollte.


Und wie stehe ich nun dazu?


Das Thema Social Media empfinde ich als zweischneidiges Schwert.

Vom grundansatz her ist es etwas sehr gutes, von der Umsetzung ihrer betreiber her, grundsätzlich auch, was es jedoch in ein schlechtes Licht rückt sind stets einige wenige benutzer, welche anscheinend das Prinzip eines Miteinanders nicht verstanden zu haben scheinen.
Für mich stellen meine Social Media Präsenzen reine (jobtechnische) Werbeplattformen dar.
Eine Freundesliste ist also bei mir eher gleichzusetzen mit einer Kontaktliste, denn (ob man es glauben mag, oder nicht) aber meine Freunde befinden sich hier draußen und in meinem Kopf.
Ich bin Unternehmer und bin in den sozialen netzwerken unterwegs um mit der Community zu interagieren und Werbung für meine Arbeiten zu betreiben.


Wie kommt es zu diesem Artikel?

Ja, eine sehr gute Frage, Grund dafür waren einige Vorfälle, welche ich hier gerne aufführen würde (ohne Namensnennung natürlich).

FALL 1:
Die Anfrage


Ich erhalte eine sogenannte Freundschaftsanfrage von einem älteren herrn, welcher mir auch abrupt eine Nachricht zukommen lässt, sobald die Anfrage angenommen wurde.

Ansicht von mir; er könnte etwas wollen, bzw etwas jobtechnisch zu tun haben wollen.

Direkt als nächstes viel mir seine seltsam und extrem überfreundliche Art auf mit mir zu schreiben und schnell folgten Fragen welche eher auf mein Privatleben ausgerichtet waren.

Ich weiss ja daß viele sich ein leben ohne daas Internet nicht mehr vorstellen können, jedoch habe ich diesen menschen in meinem leben noch nie gesehen und frage mich bei so etwas meist, ob diese Person keine Freunde bzw Privatleben hat.

Hierzu abschliessend an alle;

Man kann sich gerne mit mir unterhalten, oder mich Anschreiben, wenn man Fragen hat, aber bitte bedenkt, daß ich maßgeblich BERUFLICH auf FB bin und daher auf solche Anfragen nicht weiter reagieren werde, erst recht nicht, wenn ich den (oder die) jenige/n noch nie im Leben gesehen habe.

FALL 2:
Beruf und Gefälligkeiten

Wie es der Titel schon besagt verdient man mit einem Beruf sein Geld.

Ich bin mit Sicherheit der letzte der anderen nicht auch gerne einmal einen Gefallen tut, zumindest wenn ich den oder diejenige peröhnlich kenne, jedoch, wird dies erst dann der Fall sein, wenn ich Freizeit habe und alle Arbeiten weggearbeitet habe.

heisst, noch expliziter; sollten Aufträge rein kommen, welche beruflicher natur sind, werden diese auch vorgezogen.

FALL 3:
Persöhnlichkeitskriege

Generell gilt; mich interressieren eure Ansichten und persöhnlichen Debatten nicht!

Ich weiss, daß es sich erstrangig hart anhören mag, ist aber im Endeffekt etwas völlig logisches.

Wie eingangs schon erwähnt bin ich ein logisch durchdachter Mensch und ich beurteile (für mich) Bilder stets zweierlei; zum einen die technische Seite und zum anderen, wie es mir persöhnlich gefällt.

Ersteres gebe ich gerne zum Besten wenn ich es sehr gut finde, zweiteres behalte ich generell für mich.

Natürlich freue ich mich darüber wenn jemandem meine Arbeiten gefallen, und mir dies auch mitteilt, sei es in einer Nachricht, E-Mail, Anruf, Kommentar, oder was auch immer.

Jedoch möchte ich (und damit auch meine Arbeiten) nicht der Brennpunkt eurer persöhnlichen Feden und Ansichten werden!

Mir ist es egal ob ihr Veganer seit und kein Blut sehen wollt, ob ihr dürre seit und kurvige Frauen nicht mögt, oder von gut beleibt seit und euch eventuell sichtbare Rippen meiner Modelle stören.

Ich bin in keinsterweise interressiert an euren persöhnlichen Ansichten.

Sollten eure Meinungen technischer Natur (und wenn ihr euch auch WIRKLICH damit auskennt) und sie freundlich formulieren könnt, bin ich der letzte der sich das nicht ansieht.

Bestes Beispiel bietet hier mein letztes Helmbild, wo ich freundlich gefragt wurde, ob nicht die Zahlen im Display normal spiegelverkehrt im Bild zu sehen sein müssten.

Das ist auch vollkommen richtig.

Allerdings interressiert es mich herzlich wenig wenn euch persöhnlich das Model zu dick/dünn/hässlich oder keine Ahnung was ist.

FALL 4:
der Apfel und Kürbis Vergleich

Wo wir wieder bei einer professionellen Beurteilungsgabe wären.

Wenn ich mir ein Bild anschaue, und einen positiven Kommentar dazu abgebe, werde ich oft nach dem "Warum" gefragt, "es sei doch überhaupt nicht mein Stil".

Das mag sein, aber das was es sein will, macht es gut.

Also bitte vergleicht keine Äpfel mit Kürbissen.

Composings und Digital Art Umsetzungen sind scenenbasierte Umsetzungen.

Auch wenn Menschen dort vorhanden sind, so stellt dies keine Portraitfotografie dar.

Also bitte betrachtet meine Bilder auch als das, was sie sind....Portraits als Portraits, beauty Aufnahmen als Beauty Aufnahmen und Composings als Composings.

Es macht also wenig Sinn ein natürliches Available Light Portrait mit einem meiner SciFi Composings zu vergleichen.

FALL 5:
Der Pseudo-Profi

Ich für meinen teil rede nur davon, wovon ich auch Ahnung habe und habe ich dies nicht, so frage ich nach, oder erkundige mich.

Der Fall war ein Kommentar unter einem meiner Bilder, welches (bis auf das Model) ein kompletter 3D Render war.

Das Bild hatte also maßgeblich einen vollständig digitalen Schöpfungsprozess hinter sich.

Meinung eines (Hobby) Fotografen daraufhin, "die Perspektive würde nicht stimmen".

Als ich daraufhin freundlich mit Humor erklärt habe, wie das Bild denn entstanden ist, habe ich zu hören bekommen, daß meine Programme nicht ordentlich "funktionieren" würden.

Die heutigen CGI Programme (Cinema 4D, 3DS max, Maya, Blender etc) berechnen euch zu 100% einen exakten 90 Grad Winkel...und zwar so exakt, wie es ihn in der Realität niemals geben wird.

Ich denke, weiterer Worte erspare ich mir hierzu, nur abschließend der Tip; Denkt nach bevor man über etwas redet, womit man sich nicht auskennt!

Abschliessend

Bitte versteht diesen Eintrag nicht falsch, aber ich denke ich kann euch hiermit evtl ein wenig über mich erzählen und werde ab sofort, was meine Firmen Seite anbelangt, sämtliche unqualifizierten, hetzerische, oder persöhnlich negativen, oder gar beleidigende Kommentare...unbeantwortet löschen.

Und bedenkt vielleicht mal, wie ihr es am liebsten wollt, daß man euch behandelt, und verhaltet euch entsprechend.

Kritik ist gerne gesehen, allerdings nur dann, wenn sie auch angebracht ist und freundlich formuliert wird.

Legt evtl mal die rosarote Brille aus Hartz4 TV und Social Media ab und denkt einfach mal darüber nach das ganze mit (menschlicher) Logik zu betrachten.
Eben neutral, frei von persöhnlichen meinungen, Religionen, Ansichten, Ernährungsansichten oder sonstiges.

So, und morgen freue ich mich dann auf eine feine Mountainbike Tour am morgen.

Grün oder blau, mit oder ohne Handy, was darf es denn bei euch am Wochenende sein? ;-)



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Das Modewort PROVOKATION im Verhör

PSWPosted by PSW Wed, March 18, 2015 15:10:28

Liebe Anwesenden, wir haben uns zu dieser Versammlung eingefunden, um über das mögliche Vergehen des Angeklagten zu verhandeln.

Wie wir bereits des öfteren feststellen mussten scheinen die Worte "Kunst" und "Provokation" aktuelle Modebegriffe zu sein und werden somit meist sehr leichtfertig verbreitet.

In Zeiten wo, wahrscheinlich sogar der tägliche Gang auf die Porzellanschüssel als "Kunst" deklariert werden kann, verwundert es mich nicht, daß auch das Wort "Provokation" oftmals eingesetzt wird, um die eigenen Vorhaben zu rechtfertigen.

Wie immer spiegelt dieser Artikel natürlich nur meine eigenen Ansichten zu diesem Thema wieder.


Lass uns mal provozieren!

Wie oft liest man in Ausschreibungen von Fotografen oder auch von Modellen, daß der Wunsch zu provozieren aufkommt in Form von fototechnischen Umsetzungen.
Versucht wird dies mit allen möglichen Inhalten, jedoch wirkt vielleicht 1% dieser Inhalte auch wirklich (!!!) provozierend, da in den meisten Fällen schlicht weg auf Nacktheit gesetzt wurde.
Das ist natürlich nichts schlimmes, jedoch braucht man solche Scenen nicht unter dem "Deckmantel" der "Provokation" zu verstecken, da dies ganz normale Scenen darstellen.


Wie jetzt?

Als Erklärung dazu; Nacktheit alleine stellt für mich NIE ein provozierendes Mittel dar, gleich wie nackt es ist.
Selbst sehr offenherzige Umsetzungen empfinde ich als, in keinster Weise, provozierend.
Dieses so tolle Wort, nach dem viele gerne streben, haben nur ein paar wenige wirklich auch sehr gut getroffen.
Provokation in bildtechnischen Umsetzungen, geht für mich ausschliesslich von der abgebildeten Gestik, Pose und Haltung, oder von dem generellen Inhalt der Scene aus, jedoch niemals von der dargestellten Nacktheit.


Eine kleine Veranschaulichung dessen.

Gehen wir einmal davon aus, daß ich ein Fotograf wäre und eine Akt-Umsetzung anstreben würde.
Das Licht ist gesetzt, die Scene vorbereitet und es geht an die Umsetzung meiner Scene.

Wenn ich nun mein Model anweisen würde, beispielsweise die Beine zu spreizen, sich hinterrücks hin zu legen, einen sinnlichen Gesichtsausdruck aufzusetzen und ich diese Scene so festhalte, so wirkt sie auf mich in keinster Weise provozierend, selbst wenn sie noch so freizügig umgesetzt wurde.

Jetzt spulen wir das Band noch einmal zurück und ich fange an, meine Scene erneut zu setzen.

Ich weise also mein Model an sich mit gespreizten Beinen auf die Bettkante zu setzen, den Rücken durchzudrücken, den Kopf anzuheben und mir den Mittelfinger entgegen zu halten.

Jetzt bekommt das ganze aufgrund seiner Aussage durchaus einen provozierenden Charakter, obwohl die Scene ein und dieselbe ist.

So haben wir nichts verändert, sondern lediglich unser Model angewiesen eine andere Haltung einzunehmen.


Ein Urteil

Wir leben in Zeiten, wo wir das Mittelalter längst hinter uns gelassen haben und ich denke daß Nacktheit bzw der menschliche Körper spätestens seit Leonardo Da Vinci jedem bekannt sein sollte.
Warum also Nackheit, auch wenn sie noch so freizügig dargestellt wird, als provozierend angesehen werden soll, ist mir schleierhaft.
In den meisten Fällen macht es auf mich stets den Eindruck daß durch die Verwendung des Modeworts das eigene Vorhaben gerechtfertigt werden muss.

Wie oben schon erwähnt, geht Provokation für mich von der Gestik, Haltung und Pose aus, jedoch in keinster Weise von dargestellter Nacktheit.

In solch aufgeklärten Zeiten wie unserer kann ich jedem, der eine akt-technische Umsetzung anstrebt, nur empfehlen, klar zu definieren, was er oder sie vorhat, anstatt sich unter den schützenden Mantel von Ausreden oder Aushängeschildern zu flüchten.



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PSW - FAQ

PSWPosted by PSW Tue, March 03, 2015 17:05:41
In meinem heutigen Eintrag befasse ich mich einmal mit einigen häufig gestellten Fragen.
Somit ist es schön übersichtlich und für jeden "nachlesbar".

Wo nimmst du deine Ideen her?
Was sind deine Inspirationsquellen?

Nun, meine Ideen, nehme ich (größtenteils) von mir selbst, auch wenn das komisch klingt.
Ich habe stehts Dinge, die mich inspirieren, das können Computerspiele, Gemälde, oder auch ganz einfache Dinge im täglichen Leben sein.
Zum Beispiel Dinge, welche mich vom Design her begeistern, und ich daraufhin, meine eigene Scene hineininterpretiere.
Besonders meine SciFi Sachen sind vom Stil her sehr Gaming-lastig, da dort ein Großteil meiner Inspirationsquelle vergraben liegt, jedoch lasse ich mich stehts nur davon inspirieren und baue mit diesem Konzept im Hintergrund meine eigenen Scenen und Designs auf.
Vorgegebene bzw Konzeptarbeiten, oder auch handwerklichere Arbeiten, wie Beauty und/oder Fotoarbeiten, natürlich einmal ausgeschlossen.

Was hast du eigentlich gelernt?
Wie bist du dazu gekomen?

Wie viele andere auch, habe ich zunächst eine ganz normale Ausbildung in einem Handwerk besucht und bin eigentlich, über die Musik, damals zur Fotografie gekommen.
Und um für einen Schmunzler zu sorgen, kann ich mit freuden berichten, daß ich eigentlich gelernter Bäcker bin.
Im Laufe der Zeit beendete ich meine musikalischen Aktivitäten und widmete mich ausschliesslich der Fotografie und besonders auch der digitalen Bildbearbeitung.
Irgendwann später erst kamen dann Dinge, wie Grafikdesign, LAyout, Werbedesign und 3D/CGI Design hinzu.
Als das ganze dann immer größere Ausmaße annahm, war die Zeit gekommen zu verlassen und fortan als Foto-, Grafik- und 3D Designer weiter zu leben.

Du bist wenig auf Facebook aktiv, warum? Ist das nicht die wichtigste
Werbeplattform?

Jaein...Facebook kann eine gute Werbeplattform sein, wenn man sie richtig nutzt und das entsprechende Kundenklientel ansprechen möchte.
Facebook stellt für mich das Ende meiner Werbekette dar, da ich alles was ich in Facebook poste, auch NUR in Facebook posten kann.
Daher liegt mein Hauptaugenmerk eher auf meiner Webseite und dadurch auch den entsprechenden Googlediensten, wie Maps, YouTube, Android oder G+, da diese meinen Pagerank positiv beeinflussen, was FB niemals in diesem Ausmaß tun könnte.
Hinzu kommt, daß ich grösstenteils für größere Firmen arbeite, wo nur der geringste Teil über FB abläuft.
Facebook nutze ich um zu verbreiten und/oder für Dinge, wo man schnell Feedback benötigt und/oder Privatleute erreichen mag.
Facebook stellt für mich allerdings auch die unsicherste Plattform, aufgrund ihrer sozialen Funktion für "jedermann" dar, wo nach herzenslust Images vernichtet werden können.
Aus diesen Gründen versuche ich soviel wie möglich die Kontrolle über solche Dinge zu behalten, bzw mich auf die (für mich) wesentlichen Plattformen zu konzentrieren.

Wo bist du überall vertreten?
Homepage, Google+, Instagram, Xing, Twitter, Facebook, Model-Kartei, Foto Community, 500px, Stylished, Model Mayhem, Behance, YouTube, View Fotocommunity, Shootingfabrik

Was stellt für dich von den reinen Fotoplattformen die beste/schlechteste dar?
Wenn ich einmal von der Darstellung/Design und auch der interaktivität ihrer User ausgehe und dazu auch den qualitativen Standard betrachte, wäre die Plattform 500px die beste, während die Foto Community die schlechteste ist.

Wie lange sitzt du an einem Bild?
Das ist ganz unterschiedlich, wobei die Real-Bearbeitungszeit, nicht vergleichbar ist, mit meinen Videos, da dort auch der Screenrecorder die Geschwindigkeit extrem nach unten zieht.
Im Schnitt fangen meine einfachen Portraits, bei ca 10 Minuten bis 15 Minuten an.
Die Beauties liegend ann bei ca einer Stunde, wenn ich nicht dabei aufnehme und die Composings fangend ann bei ca 1,5 - 2 Std an, wenn ich alles da habe.
Wenn natürlich noch 3D Render erstellt werden müssen kann das auch schonmal über mehrere Tage gehen, je nach renderzeit und Projekt.

Womit arbeitest du im 3D bereich und wo hast du es gelernt?
Meine 3D Arbeiten sind komplett Blender-basierend.
ich mag die intuitive Bedienung und die leistungsstarke Community dahinter, welche man bei keiner anderen 3D Software in solch einem Ausmaß hat.
gelernt habe ich alles mittels Internet und "Learning by Doing", wobei, wenn ich jetzt mal Rückschau halte, ich jedem Seminare oder Workshops etc nur ans Herz legen kann, es erspart in diesem spezifischen Fall eine Menge Zeit und Arbeit, da die ganze MAterie um ein 100-faches komplexer ist als der Foto-Bereich.

Arbeitest du auch auf tfp?
Nein, reine tfp Sachen, mache ich gar nicht.

Kann man am Preis noch etwas machen?
In dem selben Umfang; nein.
Ich liege bereits weit weit unter meinen Kollegen, bei teils weit komplexeren Arbeiten (3D-technisch bedingt), und ich empfinde es als beleidigend wenn man da noch weiter handeln möchte.
Gerne lege ich immer mal etwas drauf, das mache ich dann aber von mir aus, wenn jemand schon vieles gebucht hat oder dergleichen.

Fotografierst du nur Menschen?
Nein, ich fotografiere alles wofür ich gebucht werde.
Menschen stellen so ziemlich die oberste Disziplin dar, da man sich dort nicht nur auf seine Technik konzentrieren muss, sondern auch auf seinen Gegenüber eingehen muss, um zu einem guten Ergebnis zu kommen.
Besonders in Verbindung mit dem 3D Design und der digitalen Bildbearbeitung nutze ich solche Arbeiten ganz gerne um generell mein Können präsentieren zu können.



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PSW über "DIE KREATIVITÄT"

PSWPosted by PSW Thu, February 19, 2015 20:51:03
Nun, da ich schon einige Male darauf angesprochen wurde, möchte ich mich hier
einmal einem Thema widmen wo einige Meinungen evtl dezent auseinander gehen könnten.

Woher beziehe ich die Ideen zu meinen Bildern?
Wovon lasse ich mich inspirieren?

Nun, um diese Fragen ganz genau zu beantworten sollten wir vielleicht als erstes einmal den Begriff "Kreativität" ein wenig in seine Einzelteile zerpflücken.
Für mich ist eine kreative Idee, eine, welche auf eigenen (!!!) Ideen basiert.
Sicherlich lässt man sich stets von vielen Dingen inspirieren, welche zu einem eigenen Stil oder einer Idee beitragen, jedoch sollte die grundliegende Idee, etwas gänzlich eigenständiges sein, wie ich finde.
Was ist nun also kreativ oder Kreativität, bezogen auf die Fotografie/Bildbearbeitung bzw das 3D Design.
Als Beispiel könnte man das z.B. wie folgt aufführen.
Kreativ bzw ein Kreativwerk ist es für mich dann, wenn ich eine schwammige Grundidee habe, diese konzeptioniere, festige, mir Modelle/Darsteller, und alles zusammen suche, was ich dafür benötige, und diese Idee in eine feste Form (ein Bild, einen Film, ine Animation, ein 3D Model, ein Painting etc) banne.
Als, in keinster Weise kreativ erachte ich beispielsweise das Nachahmen von Postern, Plackaten, oder bereits vorhandenen CHarakteren.
Natürlich ist es nichts schlimmes, wenn man etwas erstellt, was vom Design her, bereits vorhanden ist, so habe ich erst jüngst eine sehr "Heavy Metal fakk2" angelehnte Umsetzung abgeliefert, bei der die Grundideen (also die Kreativität) in keinster Weise von mir stammte.
Lediglich die technische Seite (die Umsetzung des FanArts) war von mir.


Wenn ich nun also bereits vorhandene Character Designs verwende und sie, in meinen Bildbearbeitungen, mit verbaue, oder gar ganze Poster "Nachahme", so denke ich daß dies, zwar (je nach Bild) eine technisch sehr gute Umsetzung ist, jedoch sind dies in keinster Weise kreative Arbeiten.
Die Kreativität stammte hierbei, bei dem Künstler, der das original Plackat, Poster, Character Design etc entworfen hat.

Wo beziehe ich nun also meine Ideen?
Nun, zum einen habe ich einige Themengebiete welche mich interressieren.
Zudem bin ich leidenschaftlicher Gamer und sehe daher natürlich auch sehr sehr viele Designs in Spielen.
Als drittes im Grunde fahre ich sehr viel Mountainbike und komme dadurch entsprechend vor die Türe.

Teilweise genügt es einen Baum in einem Wald erblicken, welcher für mich sehr sehr interressant wirkt.
Und langsam bauen sich Stück für Stück schemenhafte Grundfragmente um ihn herrum auf.
Diese ganzen Dinge kombiniere ichd ann sehr sehr gerne mit eigenen Designs.

Teilweise genügt es bereits daß ich einmal etwas im Stile versunkener mesoamerikanischer Indianerkulturen machen möchte.
Da dies alleine (für mich) nichts besonderes darstellt, habe ich mir also überlegt, wie man das ganze "aufpeppen" kann und somit kam langsam die Idee zustande das Design der Maya Kultur zu übernehmen, es jedoch mit technischen Metallelementen umzusetzen.



Ich denke, daß ist die beste Erklärung, welche ich hierzu abliefern kann.....es sind die kleinen Dinge, welche einem grundliegende Ideen in den Kopf schiessen lassen, welche es dann heisst festzuhalten, und auszuarbeiten, bis sie zu einem fertigen Endprodukt herrangereift sind.
Schaut euch andere Werke (Bilder, Character Designs, Grafiken, 3D Modelle, Paintings, alles) an....schaut euch Straßenfluchten in eurer Stadt oder natürliche Konstellationen an und kombiniert sie mit einem "unüblichen Design und setzt es mit (EUREM) durchgängigen Stil um.



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